Venedig um 1880: Herrlich blasse Farben und menschenleere Plätze auf einer Serie von Souvenir-Postkarten macht die oft gesehenen Bilder wieder frisch.
Venedig reduziert auf das Wesentliche: Markusplatz und Dogenpalast, Gondoliere und Campanile. Stadt der Verliebten und der Vergänglichkeit.
Unsere fast menschenleeren Bilder in einem unwirklichen Türkis haben mit der heutigen Realität der Lagunenstadt nur noch wenig zu tun. Umso mehr stehen sie für das, was das Bild dieser Stadt bis heute ausmacht.

So leer und geräumig wie auf unseren Bildern dargestellt, fällt es nicht schwer sich vorzustellen, dass diese venezianischen Gebäude, Plätze und Kanäle zu den Schauplätzen der Weltliteratur geworden sind, die wir aus allen möglichen Medien kennen.
Schön und morbide, verliebt und verrucht – zwischen diesen Polen bewegen sich alle Erzähungen, die sich um Venedig ranken.
Dabei trotzt ‚La Serenissima‘, die ‚Durchlauchtigste‘, wie die Stadt auch genannt wird, immer wieder allen Totsagungen.











