Max und Moritz, Fünfter Streich, 1: Maikäfer

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Max und Moritz, Fünfter Streich, 1: Wer in Dorfe oder Stadt / Einen Onkel wohnen hat, / Der sei höflich und bescheiden; / Denn das mag der Onkel leiden. / Morgens sagt man: “Guten Morgen! / Haben Sie was zu besorgen?” / Bringt ihm, was er haben muß: / Zeitung, Pfeife, Fidibus. / Oder sollt” es wo im Rücken / Drücken, beißen oder zwicken, / Gleich ist man mit Freudigkeit / Dienstbeflissen und bereit. / Oder sei”s nach einer Prise, / Daß der Onkel heftig niese, / Ruft man: “Prosit!” alsogleich. / “Danke!” – “Wohl bekomm es Euch!” / Oder kommt er spät nach Haus, / Zieht man ihm die Stiefel aus, / Holt Pantoffel, Schlafrock, Mütze, / Daß er nicht im Kalten sitze. / Kurz, man ist darauf bedacht, / Was dem Onkel Freude macht. / Max und Moritz ihrerseits / Fanden darin keinen Reiz. / Denkt euch nur, welch schlechten Witz / Machten sie mit Onkel Fritz! / Jeder weiß, was so ein Mai- / Käfer für ein Vogel sei. / In den Bäumen hin und her / Fliegt und kriecht und krabbelt er.

Max und Moritz, Fünfter Streich, 1: Maikäfer: Zeichnung/Illustration/Holzstich – –

Bildnr.: h0035796

Bildtyp: Holzstich

Ausgelieferte Bildgröße, unkomprimiert: 4.823 x 2.785 Pixel, vgl. dazu unseren Pixelrechner

Erscheinungsdatum:

Bildergeschichte; Bildergeschichten; Genre; Genrebild; Wilhelm Busch; Max und Moritz; Maikäfer;