Diffusion oder Dismose

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Diffusion oder Dismose. Füllt man ein unten mit einer Tierblase zugebundenes Gefäß (b) mit einer konzentrierten Lösung von Kupfervitriol, taucht dann die durch die Blase verschlossene Öffnung in ein Gefäß mit Wasser (n), so dringt das Wasser allmählich durch die Blase in das Gefäß (b), und die Flüssigkeit steigt in der aufgesetzten Röhre (r), während sie außen sinkt. Umgekehrt sinkt die Flüssigkeit in der Röhre, wenn das Wasser innen, die Lösung des Kupfervitrioles außen ist. zeitgenössisch dringt in beiden Fällen auch etwas von der Lösung des Kupfervitrioles durch die Blase zum Wasser, wie man bald an der Färbung erkennt. Jedoch treten größere Mengen Wasser zu dem Kupfervitriol über, als von diesem zu dem Wasser gelangten. Der ganze Prozess dauert so lange fort, bis die Flüssigkeiten zu beiden Seiten der Blase zunimmt, auf der anderen abnimmt, rührt daher, dass die Blase das Wasser leichter durchlässt, als die Kupfervitriolöffnung. In anderen Fällen kann aber ein sehr bedeutender Austausch zweier Flüssigkeiten stattfinden, ohne das derselbe äußerlich wahrnehmbar ist, wenn nämlich beide Flüssigkeiten gleich gefärbt sind und in gleichem Maße durch die Scheidewand hindurchgehen. Sind Flüssigkeiten überhaupt diffusionsfähig, und das ist nicht bei allen der Fall, dann findet in der Regel eine Zunahme auf der Seite der konzentrierten statt. Dieselbe Rolle, welche im obigen Beispiel die Tierblase hat, übernehmen in dem Pflanzenkörper die Zellmembranen. Bei dem geschilderten Prozess nennt man den in einen geschlossenen Raum, etwa eine Zelle, eintretenden Strom den endosmotischen, im Gegensatz zu dem austretenden, erosmotischen

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Diffusion oder Dismose: Zeichnung/Illustration/ – – diffusion or Dismose. If one fills a bottom zugebundenes with an animal bladder vessel (b) with a concentrated solution of sulphate of copper, then dipped the locked through the bladder opening into a vessel with water (n), the water gradually penetrates through the bladder into the vessel (b) , and the liquid rises in the attached tube (s) while it decreases the outside. Conversely, the liquid drops in the tube when the water is in, the solution of the Kupfervitrioles externally. Contemporary penetrates in both cases, some of the solution of the Kupfervitrioles through the bladder to the water, as you will soon recognize the color. However, larger amounts of water come over to the vitriol, as came from the latter to the water. The whole process takes so long continued, until the liquids increases on both sides of the bladder, decreases on the other, due to the fact that the bubble the water to pass through more easily than the Kupfervitriolöffnung. In other cases, however, a very significant exchange of two fluids take place without the same is externally observable, namely, when both fluids are colored the same and pass equally through the septum. Are liquids at all diffusible, and that is not at all the case, then there will be a gain on the side of the concentrated normally. The same role, which in the example above has the animal bladder, take in the plant body cell membranes. In the described process is called closed in a room, such as a cell, the incoming stream endosmotic, in contrast to the exiting, erosmotischen

Bildnr.: h0009372

Bildtyp:

Ausgelieferte Bildgröße, unkomprimiert: 1.266 x 3.381 Pixel

Entstehungsdatum:

Diffusion; Dismose; Osmose; Botany; graphics; Woodcut; Wood engraving; Wood engravings; illustration; Zeichnung/Illustrations; plant; plants; stitch; Line drawing; xylograph; woodcut; drawing; botany; botanical illustration; historically; black and white; vintage